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Maria Surges

Maria Surges

Feinarbeiten im und am römischen Speichergebäude waren heute angesagt

Unter dem Motto „Moderne trifft Antike” sind im Innenraum die Montagestanden für die Infotafeln befestigt worden. Natürlich wurde auch probeweise eine Infotafel montiert. Allerdings wie gesagt nur zur Probe - später so in 5 - 6 Wochen dazu mehr.... es soll ja weiter spannend bleiben.

Auch am Treppengeländer wurde fleissig geschmirgelt, Holzsplitter in den Händen sind nun nicht mehr zu befürchten. Unser „römischer” Schmied Thomas Knauf hat mittlerweile ein beeindruckendes Schloss für die Eingangstür geschmiedet. Allein der Schlüssel bringt stolze 750 Gramm auf die Waage! Von Norbert Lenzen ist zwischenzeitlich eine äußerst stabile Eingangstür geschreinert worden. Nun müssen Tür und Schloss noch zueinander finden - wird in den nächsten Wochen passieren.

Am kommenden Samstag sind weiter Räumarbeiten vorgesehen und für größere Sandsteinreliefs müssen Holzsockel hergestellt werden.

Wenn sich genügend Helfer finden, werden wir in den nächsten Wochen auch noch mit den Mauerarbeiten am Sitzkreis (Exedra) beginnen. Vielleicht ist das ebenfalls noch bis zum 14.09. zu schaffen!!  Diese Arbeiten werden über die Aktion „RWE - Aktiv vor Ort” unterstützt. Da die Leader-Mittel nur für den 6-Pfosten-Bau sind, sind wir sehr froh, dass wir die 2.000 € hierfür über den RWE-Mitarbeiter Thomas Juchmes bewilligt bekommen haben. Wieder eine Finanzspritze, die uns herzlich willkommen ist und am Infopunkt „Auf Bremscheid” eine sinnvolle Verwendung findet.

Was sich in 15 Monaten Bauzeit so alles ansammelt, ist schon erstaunlich

Also heißt es weiter: aufräumen! Gleichzeitig sind am Gebäude weitere Feinarbeiten zu erledigen - Opa Horst gibt den Holznägeln den letzten Schliff und es müssen Holzsockel hergestellt werden, um einige Original-Fragmente im Gebäude zu präsentieren. Also schon spezielle Aufgaben, die da erledigt wurden und weiter noch werden.

Eine massive Eichentür, natürlich mit einem massiven römischen Türschloss

In der vergangenen Woche wurde ordentlich aufgeräumt und mehrere dicke Eichenstämme sind umgelagert worden, um Sitzgelegenheit für die Besucher zu erhalten.

Neben dem ersten „Schwertransport” eines Sandsteinfragments sind in dieser Woche zwei weitere Fragmente zum Infopunkt transportiert  und gleichzeitig mit der Umlagerung der Eichenstämme mit viel Pferdestärken in das Gebäude gehievt worden. Dort sollen sie dem Besucher einen Eindruck über die Größe der Grabdenkmäler vermitteln. Im Gebäude kamen sie dann  mit Manpower an ihren endgültigen Standort.

Nachdem alle wesentlichen Arbeiten am 6-Pfosten-Bau erledigt worden sind, stand in dieser Woche die Exedra im Mittelpunkt der Arbeiten. Ob es bis zum 14.09.2014 möglich sein wird, auch diese Baustelle abzuschließen, wird sich zeigen. Das Eifelwetter ist in diesem Jahr nicht gerade ein verlässlicher Partner und auch genügend Helfer sind wichtig. Aus diesem Grunde wird bei trockenem Wetter auch während der  Woche gearbeitet.

Einladung zur Eröffnung des römischen Speichergebäudes (6-Pfostenbau) als Informationspunkt „Auf Bremscheid” am Sonntag, 14.09.2014, 11.00 Uhr

Am Tag des offenen Denkmals möchten wir mit Ihnen gemeinsam die Fertigstellung unserer „römischen Baustelle“ und damit die Eröffnung des neuen Infopunktes „Auf Bremscheid” bei Duppach-Weiermühle feiern.

Auch wenn das August-Wetter uns die Sache mit der Baustelle am Infopunkt „Auf Bremscheid” recht schwer macht, wir bleiben dran!

Während der Woche konnte wirklich nur stundenweise  - je nach Wetterlage - gearbeitet werden. Heute war jedoch eine tolle Truppe zusammen, so dass man bis zum ersten richtigen Regenguss um 15.00 Uhr sehen konnte, wie die Exedra sich dem annähert, was sie werden soll: ein Sitzkreis. Eine erste Sitzprobe wurde nach dem Mittagessen selbstverständlich vorgenommen.

Wir starten in den Endspurt - letzte Woche vor der Eröffnung!

Noch können wir nicht sagen „wir haben fertig” - aber es hat sich wieder viel am Infopunkt getan:

Die Exedra ist fertig gemauert, jedoch muß noch alles ausgefugt werden. Bei diesem riesigen 3-D-Puzzle kein leichtes Unterfangen, sondern eine Fleißarbeit.

Die römischen Steine sind immer noch nicht alle aufgebraucht, ihre endgültige Bestimmung finden sie nun in Trockenmauern, um das Areal abzugrenzen.

Nach einer Bauzeit von fast 1 ½ Jahren ist es geschafft! Der Infopunkt „Auf Bremscheid” ist fertiggestellt und wurde am Sonntag, 14.09.2014 offiziell eröffnet.

Römische Spiele, Herstellung und Bemalung von Fortunastatuetten, die Darstellung eines römischen Handwerks - die Glasperlenherstellung sowie römische Speisen und Getränke boten für die Gäste eine ansprechende Unterhaltung.

Zum Abschluss des Projektes „6-Pfosten-Bau” und zur Fertigstellung des Infopunkts „Auf Bremscheid” gehört natürlich auch ein Helferfest!

Bei schönstem Herbstwetter mit Sonne und angenehmen Temperaturen hatten sich viele Helferinnen und Helfer am Infopunkt eingefunden. Einmal ohne Arbeit diesen besonderen Ort mit  Blick auf das Grabungsgelände, das Trockenmaar "Duppacher Weiher", die römische A 1 und natürlich die baulichen Veränderungen am Infopunkt  zu genießen, war auch eine schöne Erfahrung. Und das alles in der angenehmen Gesellschaft von Gleichgesinnten bei leckeren Salaten und Lucanischen Würstchen, Kaffee und Kuchen, so sollte ein Helferfest sein.

Nahe der römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle verläuft die Römerstraße Trier - Köln.

Um den Straßenverlauf der römischen A1 Trier - Köln zu dokumentieren und die Verbindung zu den Römern von Duppach-Weiermühle darzustellen, ist zwischenzeitlich an der Römerstraße zwischen Scheuern und Weiermühle eine Informationstafel aufgestellt worden.

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