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Geschichte zum Anfassen – Archäologische Ausgrabung in Duppach-Weiermühle

Vom 02. – 06.09.2019 hatten Oberstufenschülerinnen und -schüler des St.-Matthias-Gymnasiums die einzigartige Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben.

Kategorie Grabungen

Einladung zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 08.09.2019 - Präsentation der Ergebnisse der Grabungskampagne 2019

Kategorie Grabungen

Auch die zweite Grabungswoche hat das Team erfolgreich bewältigt. Bei sonnigem, jedoch nicht mehr so heißem Wetter wie in der ersten Woche, herrschten sehr gute Arbeitsbedingungen.

In allen drei Flächen sind nun schon sehr klare Strukturen zu erkennen. So ist mittlerweile klar, dass es sich bei dem Raum der an die Schmiede anschließt, um eine römische Küche handelt. Auch die Eisenverhüttung mit der ausfließenden Schlacke zeigt ein klares Bild. Das kleine Einzelgebäude gibt zwar noch Rätsel auf - aber auch das werden die Archäologen lösen. Parallel zu den Grabungen werden am Weiher wieder einmal Bodenproben ausgeschwemmt, um so z.B. Hammerschlag und Holzkohle herauszufiltern.

Durch die stabile Wetterphase in den ersten zwei Wochen liegt das Team sehr gut im Zeitplan. Hoffen wir, dass es nach dem heutigen Regentag in der kommenden Woche so weiter geht. Neben den weiteren Arbeiten laufen die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals und die Präsentation der diesjährigen Grabung.

Es bleibt also weiter sehr interessant auf dem Acker "Auf Bremscheid".

 

Kategorie Grabungen

An einer archäologischen Ausgrabung teilzunehmen, war ein seit langem gehegter Wunsch von mir, und ein Zufall verhalf mir zu meinem Vorhaben. Im Mai 2009 nahm ich an einer Fahrt des Archäologischen Fördervereins Duppach in den Museumspark nach Xanten teil, ein wahrhaft lohnenswertes Ziel. Jedenfalls erfuhr ich dort von einer bevorstehenden Grabung in Duppach-Weiermühle.  Maria Surges, die Vorsitzende des Vereins, erklärte mir, dass es sich dabei um eine römische Villenanlage und zugehörige Nekropole handelt. Letztere brachte bereits vor einigen Jahren sensationelle Funde hervor. Diesmal sollte ein Teilbereich der Villenanlage geöffnet und ergraben werden.

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Ein Töpferofen der Villa Duppach-Weiermühle aus dem 2. Jh. n. Chr.

In der Sommerkampagne 2010 in Duppach wurde neben anderen Strukturen ein kleiner Töpferofen freigelegt. Dieser Töpferofen soll nun Grundlage meiner Master-Arbeit sein, die ich an der Universität zu Köln schreiben werde. Die Arbeit soll sich mit verschiedenen Fragestellungen befassen. Unter anderem möchte ich den Aufbau des Ofens herausstellen und mögliche Parallelen finden. Außerdem wurde die These aufgestellt, dass es sich bei diesem Objekt um den Ofen eines Wandertöpfers handeln könnte. Um dies beantworten zu können, wird die gefundene Keramik, mit der auch eine Typologie erstellt werden soll, ausgewertet und mit Produktionen anderer Villen verglichen. Auch möchte ich feststellen, ob es andernorts zur selben Zeit wie in Duppach kleine Öfen gab, die ebenfalls nur kurz in Betrieb waren.

 

Kategorie Grabungen

Nach der 3-wöchigen Grabung im vergangenen Jahr, die sich wieder einmal durch sehr viele Funde auszeichnete, lagerten im Depot in Weiermühle noch über 20 Fundkisten mit Fundstücken aus dem Töpferofen und der Schmiede sowie über 40 Säcke mit Bodenproben, die ausschließlich aus dem Bereich der Schmiede stammten.

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24.02.2011

Die Grabungen

Mit einem kurzen Einblick in die Vorgeschichte möchten wir Ihnen erklären, warum ausgerechnet in Duppach-Weiermühle seit dem Jahr 2002 archäologische Grabungen durchgeführt werden. Diesen Einblick erhalten Sie durch einen Auszug aus dem Buch „Die römische Nekropole und die Villenanlage von Duppach-Weiermühle, Vulkaneifel" von Dr. Peter Henrich.

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04.02.2011

Grabung 2010

Nach mehrjähriger Pause ist es in diesem Jahr endlich wieder soweit: In Duppach-Weiermühle findet vom 30.08. bis 18.09.2010 eine 3-wöchige archäologische Ausgrabung statt.

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30.09.2005

Grabung 2005

Vorbericht zu den geomagnetischen Prospektionen und zu den Grabungen 2005

Im August 2005 fand im Bereich der Villenanlage von Duppach-Weiermühle die vierte, in diesem Jahr vom Archäologischen Förderverein Duppach e. V. finanzierte, Grabungskampagne statt. In den vergangenen drei Jahren konnten zentrale Aspekte der Nekropole mit unter anderem zwei monumentale Grabdenkmäler und eine Grabkammer erforscht werden (Henrich/Tabaczek, 2002; Henrich 2004). Ziel der diesjährigen dreiwöchigen Grabungen war es, mit Hilfe kleinflächiger Sondagen die Ergebnisse der zuvor durchgeführten geomagnetischen Prospektionen zu überprüfen und weitere Hinweise zu Konzept und Aussehen der Villenanlage zu erlangen.

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01.08.2004

Grabung 2004

Ein Vorbericht der Grabungen 2004

In einer sechswöchigen, durch die Fritz-Thyssen-Stiftung und den Archäologischen Förderverein Duppach e.V finanzierten Grabungskampagne im Mai/Juni 2004 wurden vom Archäologischen Institut der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Landesmuseum Trier die unmittelbar nördlich und südlich an die Grabdenkmäler angrenzenden Bereiche der Nekropole der römischen Villa von Duppach-Weiermühle archäologisch untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass eine Grabkammer mit einem architektonisch und landschaftsgärtnerisch gestalteten Vorplatz den nördlichen Abschluss des Gräberfeldes bildete. Im Süden begrenzt ein aufgrund der schlechten Erhaltung sowohl als Tempel oder als Grabgarten zu interpretierender Befund die Gräberstraße. Weitere Bestattungen konnten nicht nachgewiesen werden, was die bereits 2003 geäußerte Vermutung bestätigt, dass innerhalb dieser Nekropole ausschließlich die Mitglieder der Besitzerfamilie bestattet wurden. Ferner wurde das Hauptgebäude der Villenanlage lokalisiert.

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