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Grabungen

Grabungen

Beschreibung dieser Kategorie.

Die archäologischen Ausgrabungen im Bereich der Villenanlage Duppach-Weiermühle 2016

Von Mitte August bis Mitte September fand eine 3 1/2 Wochen lange Grabungskampagne im Wirtschaftsbereich der Villenanlage statt. Grundlage für die Grabung stellten die Ergebnisse der archäologischen Maßnahmen von 2010 dar.

15.09.2016

Grabungsende

Autorin:

In der letzten Grabungswoche hatte das Team der Archäologen, nach dem Tag des offen Denkmals, noch 2 Tage Zeit um Restarbeiten auf den Grabungsflächen durchzuführen. Für diesen Montag hatte sich außerdem Besuch aus Trier angekündigt: Dr. Marcus Reuter, Direktor des Rheinischen Landesmuseums Trier, machte sich selbst ein Bild von der diesjährigen Grabungskampage. Auch er war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Mehr als 600 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich am Tag der offenen Tür auf dem Grabungsgelände umzusehen. Unter fachkundiger Führung der  vier Archäologen konnten sie in die Zeit der Römer abtauchen.

09.09.2016

Grabung 2016 (03)

Autorin:

Mit dem Ende der dritten Grabungswoche haben auch die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals begonnen. Alle drei Flächen sollen in einwandfreiem Zustand der Öffentlichkeit präsentiert werden.

04.09.2016

Grabung 2016 (02)

Autorin:

Auch die zweite Grabungswoche hat das Team erfolgreich bewältigt. Bei sonnigem, jedoch nicht mehr so heißem Wetter wie in der ersten Woche, herrschten sehr gute Arbeitsbedingungen.

In allen drei Flächen sind nun schon sehr klare Strukturen zu erkennen. So ist mittlerweile klar, dass es sich bei dem Raum der an die Schmiede anschließt, um eine römische Küche handelt. Auch die Eisenverhüttung mit der ausfließenden Schlacke zeigt ein klares Bild. Das kleine Einzelgebäude gibt zwar noch Rätsel auf - aber auch das werden die Archäologen lösen. Parallel zu den Grabungen werden am Weiher wieder einmal Bodenproben ausgeschwemmt, um so z.B. Hammerschlag und Holzkohle herauszufiltern.

Durch die stabile Wetterphase in den ersten zwei Wochen liegt das Team sehr gut im Zeitplan. Hoffen wir, dass es nach dem heutigen Regentag in der kommenden Woche so weiter geht. Neben den weiteren Arbeiten laufen die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals und die Präsentation der diesjährigen Grabung.

Es bleibt also weiter sehr interessant auf dem Acker "Auf Bremscheid".

 

29.08.2016

Grabung 2016 (01)

Autorin:

Erfolgreich wurde die erste Grabungswoche durch die Archäologen und die ehrenamtlichen Helfer trotz der Hitzewelle bewältigt.

Forschungsergebnisse zum Töpferofen in der römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle

Nachdem im Sommer 2010 die letzten archäologischen Maßnahmen im Bereich der Villenanlage von Duppach-Weiermühle durchgeführt wurden und die Funde aus dieser Grabung im Sommer 2011 mit Hilfe zahlreicher Vereinsmitglieder gewaschen werden konnten, wurden auf der diesjährigen Mitgliederversammlung die Forschungsergebnisse bezüglich des Töpferofens vorgestellt:

Das Graben im Gelände ist eine langwierige und manchmal anstrengende Angelegenheit. Für die Archäologen ist damit die Arbeit natürlich noch lange nicht getan. Die methodische, wissenschaftliche Aufbereitung und Dokumentation der Funde ist eine weitere Fleissarbeit. Unser Mitglied Elisabeth Krieger war bei der letzten Grabung dabei und erläutert uns am Beispiel gefundener Tonscherben, wie solche Fundstücke gezeichnet werden.

06.03.2012

Der Greifenkopf

Autorin:
Der Greif – ein Fabelwesen, dessen Aufgabe es war, das Grabmal eines reichen Römers zu bewachen.

Dieses Fabelwesen mit einem  Löwenkörper und Adlerschwingen (ca. 2,00 m hoch) muss wahrhaftig ein beeindruckender Anblick gewesen sein.

Rekonstruktionszeichnung der römischen Gräberstraße und der Villenanlage von Duppach-Weiermühle

Viele, die seit dem Jahre 2002 die Ausgrabungen in Duppach-Weiermühle begleitet, besucht oder auch nur aus der Ferne beobachtet haben, haben sich sicher schon oft gefragt, wie wohl diese Villenanlage einschließlich der Nekropole ausgesehen haben könnte.

Finanziert durch die Fritz Thyssen-Stiftung und durch den Archäologischen Förderverein Duppach kann nun eine von Nic Herber aus Luxemburg erstellte zeichnerische Rekonstruktion gezeigt werden, die Einblicke in die Zeit des Abbruchs der Denkmäler gibt.